A-g001 Die restlose Hingabe an den Herrn, Leib, Seele und Geist
Das ist die Übersetzung in deutsche Sprache des Unterrichtes C77 der Internet-Seite Source de Vie http://www.sourcedevie.com
Heute Abend werde ich euch eine Botschaft über die Hingabe geben. Wenn ihr eine Bibel habt, bitte ich euch, sie bei Lukas 3 aufzuschlagen. Öffnet eure Ohren. Heute Abend möchte ich uns zu einer wahren Hingabe an den Herrn ermahnen. Auf alle Fälle nie eine Haltung der restlosen Hingabe an den Herrn aufzugeben. Weil eine grosse Belohnung mit dieser Hingabe verbunden ist. Wenn man dem Herrn hingegeben ist, Leib, Seele und Geist, kann der Herr frei in uns arbeiten. Es gibt nichts, was seine Arbeit aufhält, die Arbeit seines Geistes. Wenn wir hingegeben sind, sind wir zu 100% offen für die Behandlung des Herrn und wir sagen: „Herr, du machst, was du willst mit mir, ich lasse dich ganz frei handeln in mir." Was der Herr braucht ist, dass wir ihm die Erlaubnis geben, dass er in unserem Leben handelt, weil er nichts gegen unseren Willen tun wird. Wenn ich ihm sage: „Herr, ich gebe mich dir ganz hin, mach ein mächtiges Werk in mir, wie du willst." In diesem Moment wird der Herr ein wunderbares Werk tun.
In Lukas 3, Vers 15, bereitet Johannes der Täufer das Kommen des Herrn vor, er bereitet die Herzen durch einen Ruf zur Busse vor. Die wahre Hingabe fängt so an. Es ist ein Ruf des Heiligen Geistes zur Busse. Die wahre Hingabe ist so. Es ist ein Ruf des Heiligen Geistes zur Busse. Er beginnt damit, dass er uns ruft, indem er den Finger auf unsere Sünde legt und sagt: „Nimm das weg, bring es aus deinem Leben, weil ich hineinkommen will und ich will mich dort niederlassen an Stelle von allem, was du vorher hingelegt hast."
Lukas 3:15: „Als nun das Volk in gespannter Erwartung war und alle sich in ihren Herzen Gedanken über Johannes machten, ob er nicht vielleicht selbst der Christus (= der Gesalbte, der Messias) sei, antwortete Johannes allen mit den Worten: „Ich taufe euch (nur) mit Wasser; es kommt aber der, welcher stärker ist als ich und für den ich nicht gut genug bin, ihm die Riemen seiner Schuhe aufzubinden: der wird euch mit Heiligem Geist und mit Feuer taufen. Er hat seine Worfschaufel in der Hand, um seine Tenne gründlich zu reinigen, und er wird den Weizen in seine Scheuer sammeln, die Spreu aber mit unauslöschlichem Feuer verbrennen."
Für das eben Gesagte gibt es zwei mögliche Bedeutungen. Es gibt das Wirken des Feuers des Heiligen Geistes in uns, welches uns reinigt, das ist das Wirken der Heiligung und dann gibt es das Feuer des Heiligen Geistes, welches richtet und welches die Spreu verbrennt. Die Spreu ist der Gottlose, welcher nicht Busse tun will. Wenn man Busse tun will, tut das Feuer des Heiligen Geistes nicht weh, es zerstört nicht, es reinigt. In dem Sinne, dass es reinigt, tut es weh, es wäscht also, aber das Feuer des Heiligen Geistes wird nicht zerstören. Wenn man einen Geist der Busse und der Hingabe hat, kommt das Feuer des Heiligen Geistes herab und reinigt, so wie das Gold von der Schlacke im Feuer gereinigt wird. Aber wenn wir nicht in der Busse sind und wir dem Herrn widerstehen, ist das Feuer des Heiligen Geistes ein zerstörendes Feuer, welches zerstört und welches in die Hölle bringt. Es teilt das gute Korn und es verbrennt die Spreu im Feuer. So hat Johannes dem Volk die gute Nachricht verkündet, indem er ihnen noch viele andere Ermahnungen gab.
Im Vers 21: „als das gesamte Volk sich taufen ließ" Die Taufe von Johannes ist eine Taufe der Busse. Das bedeutet, dass sie ins Wasser tauchten als Symbol nicht des Todes und der Auferstehung, sondern als Symbol der Reinigung, um sich von ihren Sünden zu waschen.
„Jesus war auch getauft worden und betete, dass der Himmel sich auftat und der Heilige Geist in leiblicher Gestalt wie eine Taube auf ihn herabschwebte".
Seht ihr, wir wissen, dass Jesus seinem Vater von Mutterschoß an hingegeben war, sogar vorher, weil er sich viel früher als seinem Kommen auf die Erde hingegeben hatte. Er hatte sich seinem Vater schon hingegeben, aber er begann seinen Dienst etwa im Alter von 30 Jahren. Der Heilige Geist hat Jesus geführt, sich in diesem Moment in den Dienst zu geben und Jesus musste seinen Dienst durch eine Handlung der Hingabe beginnen. Er liess sich durch Johannes den Täufer taufen, er, der keiner Busse bedurfte, da er keine Sünde gekannt hatte. Er ist ohne Sünde geboren und er hat weder eine Sünde gekannt noch eine begangen. Aber er wollte tun, was gut ist und durch die Taufe der Busse gehen, um allen, die dort waren, ein Beispiel zu geben und die Taufe anzunehmen. Für Jesus war es ein öffentliches Bekenntnis seiner restlosen Hingabe an den Vater. Er hatte sich dort, vor allen, dem Vater geweiht, um seinen Dienst zu beginnen. Er gibt sich durch eine Taufe der Busse, die er selber nicht brauchte, hin, um uns zu zeigen, was wir machen müssen, wenn wir eine wahre Hingabe an den Herrn beginnen. Ich kann nicht sagen: „Herr, mein Leben gehört ganz dir", wenn ich eine Sünde in meinem Leben behalte, welche ich kenne. Das Ergebnis der Hingabe in meinem Leben wird sein, dass ich mein Herz ganz dem Herrn öffne, welcher mich durch den Heiligen Geist erforschen wird und mir alles zeigen wird, was ich entfernen muss und mich unter das Feuer des Heiligen Geistes auf den Altar Gottes legen wird.
„und betete, dass der Himmel sich auftat und der heilige Geist in leiblicher Gestalt wie eine Taube auf ihn herabschwebte und eine Stimme aus dem Himmel erscholl: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden!"
Ihr wisst, was Jesus in Johannes 17 sagt, als er seinen Vater bittet, bevor er ans Kreuz ging? Er sagt: „Ich möchte, dass du ihnen zeigst, dass sie wissen, dass du sie liebst wie du mich geliebt hast". Als der Vater sich an Jesus, seinen Sohn wendet, um zu sagen: „Du bist mein geliebter Sohn", wendet er sich zu ihm als dem Erstgeborenen von all denen, welche von neuem geboren werden würden, um auch geliebte Söhne und Töchter des Vaters in Jesus-Christus zu sein. Vergessen wir nie, dass Gott der Vater uns mit der gleichen Liebe liebt wie er Jesus liebt. Der Unterschied zwischen uns und Jesus ist, dass wir nicht immer die gleiche Hingabe haben, wie diejenige, welche Jesus für seinen Vater hatte. Aber von Seiten des Vaters hat Er genau die gleiche Liebe für jeden von uns wie für den Herrn Jesus. Antworten wir also auf diese Liebe wie Jesus auf die Liebe des Vaters geantwortet hat, indem wir uns ihm hingegeben wie Jesus sich dem Vater hingegeben hat, indem wir sagen: „Herr, du sagst mir, dass du mich zu deinem geliebten Sohn, zu deiner geliebten Tochter gemacht hast, hier bin ich, damit du mich nehmen kannst". Genauso, wie es Jesus getan hat. In diesem Moment lässt der Herr den Geist auf uns herabsteigen, um uns zu versiegeln mit seinem Siegel und um uns mit seinem Geist zu erfüllen.
Schaut, in Johannes 3 sagt er in Vers 33 (es spricht immer noch Johannes der Täufer): „wer dein Zeugnis empfangen hat ….", er spricht von sich selbst, „... hat bezeugt, dass Gott wahr ist". Also lauscht nun gut Vers 34: „Denn der, den Gott gesandt hat, redet die Worte Gottes; denn Gott verleiht den Geist nicht nach einem Maß". „Denn der, den Gott gesandt hat, redet die Worte Gottes; denn Gott verleiht den Geist nicht nach einem Maß."
Das bedeutet, dass Gott den Geist ohne Maß gibt jenem, den er sendet und der sich seinem Dienst hingibt. Er hat es für Jesus gemacht, er hat es für Johannes gemacht, er hat es für alle gemacht, die sich seinem Dienst hingegeben haben. Man hat es am Tage von Pfingsten gesehen. Das waren Männer und Frauen, die dem Herrn hingegeben waren, die auf ihn mit Ausdauer warteten und die sagten: „Herr, schicke, was du versprochen hast." Weil sie dem Herrn hingegeben waren und auf seine Verheissung warteten, hat ihnen Gott den Geist mit einer solchen Fülle gegeben, dass sie bis zum Überlaufen gefüllt waren. Gott gibt seinen Geist nicht mit Maß demjenigen, den er sendet und der seine Worte verkündet. Denn es wird wohl gesagt: „denn der, den Gott gesandt hat, hat die Worte Gottes." Du musst nicht deine eigenen Worte sprechen, oder die Worte eines anderen, sondern du sprichst die Worte des Herrn und Gott gibt dir seinen Geist ohne Maß. Halleluja!
Ich komme auf Lukas 4, Vers 2 zurück: „Jesus, gefüllt mit dem Heiligen Geist ..." Jesus hatte sich ganz dem Herrn hingegeben, Geist, Seele und Leib. Er ist mit dem Heiligen Geist gefüllt und die erste Sache, die der Herr in seinem Leben gemacht hat, ist, ihn in die Wüste zu senden, um vom Teufel versucht zu werden. Da möchte ich auch sagen, dass, wenn du dem Herrn hingegeben bist, dann ist das genau der Weg, auf dem du folgen wirst. Der Heilige Geist, der dich gefüllt hat, wird dich in eine trockene und brütende Wüste führen, wo du vom Teufel versucht werden wirst in allen Bereichen. Jesus war hingegeben in seinem Leib, seiner Seele und seinem Geist, er wurde versucht in seinem Leib, in seiner Seele und in seinem Geist. Keine der Teile seines Seins sind der Versuchung entflohen. Deshalb ist er mitfühlend, um uns zu helfen, weil er in allen Dingen wie wir versucht worden ist, ohne eine Sünde zu begehen. Es ist also fähig, uns zu helfen, wenn wir nach der Hingabe versucht werden. Du wirst nicht auf eine tiefe und reale Art versucht werden, wenn du dem Herrn nicht hingegeben bist. Es geht nicht darum, die Versuchung zu umgehen, indem man umgeht, sich hinzugeben. Es geht im Gegenteil darum, sich 100% hinzugeben und in der Versuchung ein Überwinder zu sein mit der Hilfe von Jesus, der die Versuchung überwunden hat, mit Hilfe des Heiligen Geistes. Wir erleiden das gleiche Schicksal wie unser Meister. Wir werden versucht werden. In dem Augenblick, wo du sagst: „Herr, nimm meinen Leib, du bist der Arzt", gerade in jenem Moment kommt Satan, um dich in deinem Leib anzugreifen, um zu sehen, ob deine Hingabe echt ist und wieviel Zeit du aushalten wirst ohne Arzt, ohne Pillen, nachdem du deinen Leib dem Herrn hingegeben hast. Du wirst in deiner Seele versucht werden. Das heißt in deiner Lust des Herzens und der Augen, wirst du versucht werden in deinem Geist, in deinem Stolz usw..
Ich möchte genau sehen, was die Versuchungen von Jesus waren, weil es die gleichen für uns sind. Man muss auch sehen, dass Jesus in seiner Hingabe einen vollkommenen Sieg errungen hat. Und wir auch.
Der Teufel sagt zu ihm, erste Versuchung: „Bist du Gottes Sohn, so gebiete diesem Steine hier, er solle zu Brot werden." Jesus wird in seinem Leib versucht. Er hat seinen Leib hingegeben und wird in seinem Leib versucht. Er hatte 40 Tage gefastet, der Leib hatte seine Bedürfnisse, Satan versucht ihn in seinem Leib. Wir werden also auch auf der Ebene unseres Leibes versucht werden, auf der Ebene des sinnlichen Appetits unseres Leibes, auf sexueller Ebene, auf der Ebene der Nahrung, auf der Ebene des Schlafs. Auf der Ebene von allen Dingen werden wir versucht werden. Wir werden der Versuchung nicht widerstehen können, wenn wir unseren Leib nicht dem Herrn geweiht haben. Jesus hatte seinen Leib dem Herrn geweiht, er hat dem Teufel erwidert, indem er das Wort Gottes zitierte: „es steht geschrieben." Er war mit dem Heiligen Geist gefüllt. Er hätte sich erlauben können, nicht das geschriebene Wort zu zitieren, er, der das lebendige Wort war. Aber er wollte sich vor dem geschriebenen Wort beugen. Angeregt durch den Heiligen Geist, hat er diesen Vers des Wortes zitiert: „Nicht vom Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jedem Wort, das aus dem Mund Gottes kommt." Das wurde mit einem hingegebenen Herz gesagt. Versuche dem Teufel zu widerstehen, indem du ihm Bibelverse verpasst. Wenn dein Herz nicht hingegeben ist, weiß er es, er wird dich auslachen und vor deine Füße eine klaffende Falle setzen, in welche du fallen wirst, weil er weiß, dass du nicht hingegeben bist. Und der Herr wird dich nicht wieder herausfischen, wenn dein Herz ihm nicht hingegeben ist. In seinem Mitleid wird er es oft erlauben, dass wir nicht fallen, aber er wird eines Tages erlauben, dass wir am Fuß der Mauer sein werden. Also muss es unser Interesse sein, uns vorher hinzugeben. Weil, wenn wir nicht vorher hingegeben sind, werden wir uns in der Prüfung nicht halten können. Unmöglich. Das Herz wird nicht fest sein im Herrn. Man wird nicht alle Punkte abgeschnitten haben. Man wird einen kleinen Steg in die Welt aufrecht erhalten haben. Just in diesem Moment, während der Teufel Druck aufsetzt, haben wir nur eine Idee, welche ist, auf den Steg zu springen und nach hinten zurückzuweichen. Aber wenn man eine vollkommene Hingabe hat, zu 100%, hat man alle Brücken abgeschnitten. Nur der Herr ist unsere Stütze, nur der Herr ist unsere Hilfe, man zählt auf ihn allein.
Dort hat Jesus auf der Ebene seines Leibes überwunden. Ich lese den Vers 9. Ich hätte den Geist vor die Seele setzen können, aber ich ziehe es vor, den Leib, die Seele und den Geist zu setzen. In Kapitel 4 in Vers 9: „Hierauf führte der Teufel ihn nach Jerusalem, stellte ihn auf die Zinne des Tempels und sagte zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so stürze dich von hier hinab! Denn es steht geschrieben..." er zitiert das Wort „....er wird seine Engel für dich entbieten, dass sie dich behüten, und sie werden dich auf den Armen tragen, damit du mit deinem Fuß an keinen Stein stoßest."
Hier wurde er auf der Ebene seines Leibes versucht. Das heißt, der Teufel stellte ihn auf die Zinne des Tempels und sagte ihm: „Mach eine Demonstration deiner Macht ohne speziellen Grund, ohne dass es einen Befehl deines Vaters gibt, es zu tun, ohne ein wirkliches geistliches Bedürfnis. Mach eine Demonstration deiner Macht, wirf dich von oben herab und du wirst sehen, alles wird gut gehen. Einfach um zu zeigen, dass du der Sohn Gottes bist, vollbringe eine kostenlose Handlung deiner Macht." Hier wurde der Herr versucht in den Wünschen seines Herzens. Er war versucht im Wunsch, eine Machtdemonstration zu vollbringen, um zu beweisen, dass er der Sohn Gottes war. Aber Jesus hat dieser Versuchung seiner Seele widerstanden, indem er von neuem das Wort des Herrn zitiert hat, um den Sieg über seine Lust des Herzens zu überwinden, welche da war, um zu versuchen, da er auf der Ebene seiner Wünsche versucht wurde. Es war der Wunsch, wie man heutzutage in moderner Sprache sagen würde, eine Show zu machen, eine Show zu machen, um seine Macht zu zeigen. Wieviele Christen, wieviele Diener Gottes machen Shows, einfach nur um die Macht zu zeigen oder die Macht, welche sie vom Herrn erhalten haben! Das sind Dinge, die man nie tun soll, sogar nicht einmal als einzelner Christ. Selbst, wenn man nicht einen grossen Dienst hat, wo man fähig ist, mächtige Dinge im Namen des Herrn zu machen, kann man versucht sein, Dinge zu manifestieren, einfach nur um des Wunsches willen zu zeigen, dass man jemand ist oder dass man anders ist oder dass man überlegen ist oder dass man etwas hat, das die anderen nicht haben. Man darf das nicht mit diesem Geist machen, man muss alles mit einem Geist des Dieners machen, wie Jesus es gemacht hat, ein demütiger Geist und untergeordnet. Man macht den anderen Gutes und bezeugt die Macht Gottes für die Herrlichkeit Gottes und weil man vom Heiligen Geist geführt wird, es zu tun und nicht, um eine Machtdemonstration zu machen.
Dann, in Vers 5, haben wir die Versuchung des Geistes: „Hierauf führte ihn der Teufel in die Höhe (=auf einen hohen Berg), zeigte ihm in einem Augenblick alle Reiche des Erdkreises." Seid ihr euch der Macht des Teufels bewusst? In einem Augenblick ist er fähig, ihm (und das ist nicht einfach nur Einbildung) alle Reiche der Erde mit ihrer Herrlichkeit, all ihren Reichtümern, all ihren Verlockungen zu zeigen. „Hierauf führte ihn der Teufel in die Höhe, zeigte ihm in einem Augenblick alle Reiche des Erdkreises und sagte zu ihm: Dir will ich diese ganze Macht und ihre Herrlichkeit geben; denn mir ist sie übergeben, und ich kann sie geben, wem ich will." Jesus hat treffend gesagt: „Die ganze Welt ist in der Gewalt des Bösen." Der Teufel sagte ihm: „Wenn du dich also vor mir niederwirfst, wird alles dein sein." Jesus antwortete ihm: „Weiche von mir, Satan, denn es steht geschrieben: Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen."
Jedesmal zitiert der Herr das Wort, um die Handlung des Bösen zu zerstören und um in der Versuchung zu überwinden. Bei jeder der drei Versuchungen, in seinem Leib, in seiner Seele und in seinem Geist, hat er den passenden Vers des Wortes zitiert, welcher Satan zurückweichen ließ und ihn überwunden hat. Aber warum hat Jesus Satan zurückweichen lassen können und ihn überwunden? Weil vom Start an er in seinem Herzen eine vollkommene Hingabe an seinen Vater hatte. Das Wort Gottes war wirksam in seinem Mund, weil sein Herz ganz zu seinem Vater gewandt war, um seinen Willen zu tun. Hier war die geistliche Versuchung der Stolz, alle Reiche dieser Erde zu besitzen, indem er sich vor Satan niederwarf. Das konnte Jesus nicht tun. Satan wusste es sehr gut, aber er versuchte es. Er wird alles versuchen.
Somit, wenn er es mit Jesus versucht hat, glaubst Du nicht, dass er es mit dir auch versuchen wird? Er wird dich geistlich versuchen durch Stolz oder dich in deiner Seele versuchen durch die Lust des Herzens, dich versuchen in deinem Fleisch. Glaubst du nicht, dass er dich versuchen wird, wie er Jesus versucht hat? Der Unterschied ist, dass Jesus hingegeben war, er hat den Teufel überwunden. Jetzt wohnt Jesus in dir. Wenn du hingegeben bist, ist Jesus in dir und wird dir den Sieg über die Versuchung geben, in der Wüste, die du jetzt durchquerst, in deiner brütenden und trockenen Wüste, wo es nur den Teufel und dich gibt mit dem Heiligen Geist natürlich, der in deinem Herzen wohnt. Äußerlich gesehen gibt es nur den Teufel und die Wüste, wo niemand ist. Das bedeutet, dass du manchmal in Situationen sein wirst, wo du den Eindruck hast, ganz allein zu sein, es gibt nur Gott, den Teufel und du. Das ist ein fürchterlicher Kampf, niemand kann dir helfen. Niemand wird dir helfen, außer dem Herrn. Weil dein Herz hingegeben ist, um dem Teufel zu antworten, wird er dir das passende Wort geben, den Beistand des Geistes und deines Herrn Jesus, welcher den Teufel überwinden wird. Aber sei zuerst hingegeben in deinem Herzen, sonst wird der Teufel nicht zurückweichen. Wenn du dem Teufel dieses mächtige Wort verpasst hast, welches schärfer ist als ein zweischneidiges Schwert, welches das Herz des Teufels durchdrungen hat und welches ihn schrecklich zum Leiden bringt, zieht er sich zurück. Jesus hat ihm diesen Schlag des Schwertes dreimal gesandt und beim dritten Mal hat sich der Teufel, sehend, dass er in den drei Bereichen des Leibes, der Seele und des Geistes nicht den Sieg haben konnte, zurückgezogen bis auf einen günstigen Augenblick. Er wusste, dass er zurückkommen würde in den Momenten der Finsternis des Kreuzes und Gethsemane, um Jesus erneut anzugreifen. Aber dort, in diesem bestimmten Moment, wurde er endgültig überwunden. Der Teufel macht immer ein Werk, das ihn täuscht. Er hoffte, am Kreuz den Sieg über Jesus zu haben, aber er war es, der am Kreuz durch den Herrn zerstört wurde.
Dann, in Vers 14: „Jesus kehrte dann in der Kraft des Geistes nach Galiläa zurück, und die Kunde von ihm verbreitete sich in der ganzen Umgegend. Er lehrte in ihren (=den dortigen) Synagogen und wurde (wegen seiner Lehre) von allen gepriesen."
Seht euch den Unterschied zwischen dem ersten Vers und Vers 14 an. Im ersten Vers wird gesagt: „Jesus, erfüllt mit Heiligen Geist" und hier wird gesagt: „Jesus, in der Kraft des Heiligen Geistes". Es gibt einen grossen Unterschied zwischen der Tatsache, dass du gefüllt mit dem Heiligen Geist bist und der Tatsache, dass du mit der Kraft des Heiligen Geistes bekleidet bist. Zwischen diesen beiden ist die Wüste und der Sieg über die Versuchung gewesen. Das bedeutet, dass, wenn Du von Anfang an die Haltung eines hingegeben Herzens an den Herrn hast, dann kommt bestimmt die Versuchung. Darauf muss man dich vorbereiten, weil es der Plan Gottes ist. Und der Teufel wird die Gelegenheit nicht verpassen, dich zu versuchen. Aber weil du vom Herrn den Heiligen Geist empfangen hast, der dich erfüllt und dem du hingegeben bist, wird dieser Sieg, den du in der Versuchung davontragen wirst, auf dir die Kraft des Heiligen Geistes ruhen lassen. Der Heilige Geist wird auf dir mit Kraft bleiben und in diesem Augenblick wirst du wirklich deinen Dienst für den Herrn beginnen. Das bedeutet nicht, dass du vorher nichts machen kannst für ihn. Seit dem ersten Tag deiner Bekehrung kannst du grosse Dinge für Gott tun. Aber der wahre Dienst unter der Kraft des Heiligen Geistes wird in deinem Leben nicht beginnen können, es sei denn, du hast zuerst eine vollständige, vollkommene Hingabe an den Herrn gemacht, um wirklich von seinem Geist erfüllt zu sein. Wenn du nicht ganz hingegeben bist, kannst du nicht ganz gefüllt werden. Es wird Bereiche in deinem Leben geben, die dir noch gehören werden. Der Heilige Geist wird nur den Platz besetzen, den du ihm gibst. Wenn du ihm alles gibst, wird er alles füllen. Das ist es, was er tun will. Wenn du ihm 90% gibst, wird er 90% füllen. Die 10%, die du ihm nicht hingegeben hast, wird er nicht berühren, aber das ist auch soviel Sieg weniger und auch soviel weniger Kraft des Heiligen Geistes in deinem Leben. Wenn du alles hingibst, wirst du übel zugerichtet werden. Wisst ihr, was das heißt? Das bedeutet geschüttelt, misshandelt, gebeutelt werden durch den Teufel, nicht durch den Herren, durch den Teufel, der dich versuchen wird, um zu sehen, ob deine Hingabe stark ist. Der Herr wird Satan nur erlauben zu kommen, um dich auf diese Art zu versuchen, wenn du hingegeben bist. Hast du das gut verstanden? Wenn du nicht hingegeben bist, weiß der Herr, dass eine solche Versuchung dich vollkommen zerstören würde. Das bedeutet, dass du kein Leben des Siegs hast, wenn du nicht hingegeben bist. Aber du wirst auch nicht durch diese Prüfungen der Wüste gehen, wo du einen vollkommenen Sieg über Satan haben kannst und nachher die Bekleidung der Kraft.
Also, Geliebtes, du wählst. Du kannst ein banales, glanzloses, ruhiges Leben wählen, ohne wahre Hingabe dem Herrn gegenüber, ohne grosse Niederlage, weil es keine Versuchung geben wird, weil ein guter Teil deines Lebens schon Satan gehören wird. Was du dem Herrn nicht hingibst, das gibst du dem Teufel hin, weil du nicht in der Mitte bleiben kannst.
Wenn du alles dem Herrn gibst, wird er damit anfangen, dass er dich füllt. „Mein Sohn, meine geliebte Tochter, an dem (der) ich Wohlgefallen gefunden habe, du hast mir dein ganzes Leben hingegeben, jetzt gehörst du ganz mir und ich, ich bin ganz dein." sagt der Herr. „Ich fülle dich mit meinem Geist, ich führe dich in die Wüste, damit du einen Sieg über den Teufel hast und damit du die Kraft kennst, die ich auf dich gelegt habe, die Kraft des Blutes von Jesus, die Kraft meines Wortes, die Kraft der Salbung, die ich auf dir ruhen lasse." Du wirst als Überwinder herausgehen, mehr als Überwinder. Und im Dienst, den du für den Herrn beginnen wirst, dort wirst du grosse Dinge sehen.
„Jesus kehrte dann in der Kraft des Geistes nach Galiläa zurück, er begab sich nach Nazareth, er betrat die Synagoge." Dort sagt er diese herrlich Textstelle: „der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, um den Armen eine gute Nachricht zu verkünden, er hat mich gesandt, um alle zu heilen, die ein gebrochenes Herz haben, um den Gefangenen die Befreiung zu verkünden und den Blinden die Wiedererlangung ihres Blickes, um die Bedrückten zu befreien, um ein Jahr der Gnade des Herrn zu verkündigen."
Wie sehr verlange ich meinerseits danach, Teil an dieser Bekleidung mit Kraft auf meinem Leben zu haben! Ich weiß, dass sie mit der Fülle des Herrn kommen wird, weil ich ihm mein ganzes Leben hingegeben habe. Ich habe ihm gesagt: „Herr, du machst, was du willst." Er lässt mich durch entsetzliche Wüsten gehen und auf gewissen Ebenen dauert das fort. Aber ich sage: „Halleluja, Herr, es ist herrlich, weil du dran bist, mich zu bilden, damit ich deine Befreiung, deine Heilung und dein Mitgefühl für diejenigen, welche es brauchen, erfahren kann. Dafür muss man mit der Kraft des Heiligen Geistes bekleidet sein. Nicht nur gefüllt mit dem Heiligen Geist sein, sondern bekleidet mit der Kraft des Heiligen Geistes. Ihr seht, was sich im Dienst von Jesus darauf ereignet hat.
Sofort, als er in der Kraft des Heiligen Geistes zu predigen begann in Vers 28, steht geschrieben, dass sie mit Wut gefüllt waren. Alle! Stellt euch das vor! Der Herr, gefüllt mit Liebe, gefüllt mit Heiligem Geist, bekleidet mit der Kraft des Geistes, gekommen, um ihnen Gutes zu tun, die Kranken zu heilen, den Bedrückten Erleichterung zu verschaffen! Er verkündet ihnen das Wort (er tadelt sie, wegen ihrem Unglauben, muss gesagt sein).
„Gerieten alle in heftigen Zorn: sie standen auf, stießen ihn aus der Stadt hinaus und führten ihn an den Rand des Berges, auf dem ihre Stadt erbaut war, um ihn dort hinabzustürzen. Er ging aber mitten durch sie hindurch und wanderte weiter."
Es war nicht seine Stunde. Solange es nicht deine Stunde ist, kannst du gründlich drauflosgehen, das Wort Gottes mit aller Macht, Autorität und Liebe, welche Gott dir gibt, und Weisheit seines Geistes predigen, doch niemand wird ein Haar deines Kopfes berühren. Wenn die Stunde gekommen ist, gepeinigt oder getötet zu werden, dann wird es die Stunde sein. Aber vorher will der Herr seine Macht auf dir demonstrieren. Auf alle Fälle gibt es keine andere Wahl für jemanden, der den Herrn liebt, als vollkommen den Dienst, den der Herr ihm gibt, zu machen, ohne die Menschen zu fürchten, ohne Satan zu fürchten. Aber du musst wissen, dass ab dem ersten Tag, an dem Jesus, bekleidet mit der Kraft des Herrn, den Seinen predigen gegangen ist, sie alle in Wut waren und ihn töten wollten. Du wirst von den Deinen nicht besser behandelt werden, aber halte durch, Halleluja! Halte durch, sei gefüllt mit der Liebe des Herrn, offenbare die Werke des Herrn inmitten von ihnen, du wirst deinen Gott verherrlichen.
Wenn wir unser Leben dem Herrn weihen, macht er in unserem Leben genau das, was ich soeben beschrieben habe. In dieser Haltung der Hingabe, müssen wir eine Sache tun, welche Jesus für sich selbst nicht tun musste, aber die für uns unabdingbar ist. Wir müssen uns vor den Herrn stellen und ihm sagen: „Herr, erforsche mich und zeige mir den Zustand meines Herzens, zeige mir, was ich in meinem Leben gerade machen muss, damit meine Hingabe vollständig und vollkommen sein kann. Ich will mich hingeben, aber du kennst das Tiefste meines Herzens. Du weißt genau, was es dort hat. Ich bitte dich mich zu erforschen, Herr. Vielleicht gibt es Dinge, die in meinem Leben nicht in Ordnung gebracht wurden. Vielleicht gibt es noch Dinge, die ich machen muss, damit ich wirklich mit dir gefüllt sein kann. Zeige sie mir, Herr. Ich möchte, dass du mich erleuchtest." Und der Herr wird es machen.
Was die Sache betrifft, dass wir uns vom Herrn erforschen lassen, möchte ich zwei Aspekte betonen. Es gibt viele Aspekte, aber zwei scheinen mir wichtig. Das erste ist die Vergebung, die wir ohne Zurückhaltung gewähren sollen, von ganzem Herzen, absolut und ewig allen gegenüber, die uns beleidigt haben und die uns weh getan haben. Ich beharre stark darauf, weil das ein Stein des Anstoßes für viele Christen ist, welche glauben, vergeben zu haben, welche aber nicht von ganzem Herzen jenen gegenüber vergeben haben, die ihnen weh getan haben. Der Beweis ist, das sie wieder darauf Bezug nehmen, sie wieder davon sprechen, sie es wieder auf den Teppich legen. Man fühlt, dass es noch einen Grund der Bitterkeit gibt, welche hervorkommt, welche durchsickert, wie Eiter, welcher aus einer Wunde sickert, welche nach außen hin geschlossen ist, weil es eine Kruste darauf hat. Aber darunter arbeitet es noch, gibt es noch Eiter, der noch nicht ausgeschieden ist. Der Herr will, dass wir alle Bitterkeit, alle Feindschaft und allen Groll beseitigen und dass man sagt: „Herr, erforsche mich, um mir zu zeigen, ob es in meinem Herzen noch irgendeine Bitterkeit, Feindschaft oder fehlendes Vergeben gegenüber jemandem gibt, der mir weh getan hat oder von dem ich wirklich grauenvolle Dinge gehört habe, die mich in der Vergangenheit verletzt haben und bei denen ich einen Groll behalten habe. Herr, zeige es mir." Geliebte, das muss gründlich vor Gott geregelt werden. Zählt ihr darauf, einen Dienst der Kraft vor dem Herrn zu beginnen, wenn ihr irgendeinen Groll irgendjemandem gegenüber tief in eurem Herzen habt? Glaubt ihr, dass der Teufel das nicht fühlen wird? Alles, was schlecht ist, fühlt er sehr gut, das ist seine Natur. Er wird spüren, was einen schlechten Geschmack hat.
Aus unserem Herzen muss ein guter Geschmack für den Herrn kommen: Liebe, Mitgefühl, Freude, Friede. „Herr, erforsche mich. Wenn du mir jetzt etwas zeigst, das hervorkommt und das der Bitterkeit oder mangelndem Vergeben gleicht, Herr, dann bitte ich dich wirklich um Vergebung. Reinige mich, Herr, reinige mich." Ihr müsst nicht sehr weit suchen. Gewöhnlich sind es die Personen, die einen am nächsten stehen, welche betroffen sind: der Ehemann, die Frau, die Eltern, die Kinder, die Nächsten, die Freunde, die einen sehr nahe sind. Sie sind es, die am meisten von unserem fehlenden Vergeben betroffen sind, weil sie uns am meisten weh tun, wenn sie uns verletzen. Diese sind es, welchen wir vor allem von ganzem Herzen vergeben müssen, damit der Herr ein tiefes Werk machen kann, welches uns wirklich erfüllt, wenn wir uns ihm hingeben. Wenn du dem Herrn hingegeben bist, wird dir der Herr das zeigen. Du wirst akzeptieren, von ganzem Herzen zu vergeben, nie mehr darauf zurückzukommen, „damit deine Gebet erhört werden" sagt der Herr.
Den zweiten Punkt werde ich in Lukas 19, dem ersten Vers vorlesen: „Jesus kam dann nach Jericho hinein und zog durch die Stadt hindurch. Dort wohnte aber ein Mann namens Zachäus, der war ein Oberzöllner und ein reicher Mann. Er hätte Jesus gern von Person gesehen, konnte es aber wegen der Volksmenge nicht, weil er klein von Gestalt war."
Ein kleines Stück Mensch, der aber Chef der Zöllner war. Er war der Chef von denen, welche die Steuern eintrieben. Das waren Leute, die vom Volk gehasst wurden, weil sie sich die Taschen füllten. Und sie waren gehasst, diese Steuereinnehmer! Zachäus war ein solcher. Aber trotzdem hatte Zachäus, trotz seinen Fehlern, die er hatte, Lust, den Herrn zu sehen. Das ist es, was zählt, er hatte Lust, den Herrn zu sehen. Wisst ihr, es gibt Prostituierte, Leute, welche bis zum Hals in der Sünde sind, und etwas in ihrem Herzen gibt ihnen Lust, den Herrn zu sehen. Zachäus war ein großer Sünder. Die Zöllner, das sind die schlimmsten. Zachäus hatte Lust, den Herrn zu sehen. „So eilte er denn auf dem Wege voraus und stieg auf einen Maulbeerfeigenbaum hinauf, um ihn zu sehen; denn dort musste er vorbeikommen." Wenn Gott einen Sünder sieht, der Lust hat, Jesus zu sehen, dann ist das gut für ihn. Jesus wird ihn treffen, Jesus wird unter dem Baum vorbeikommen, dort, wo er sich aufhält, und Jesus wird anhalten, um mit ihm zu sprechen. Wir müssen den Leuten eine Lust geben, Jesus zu treffen. Wisst ihr, die Verkündigung war am Anfang ganz einfach. Am Anfang war die Rede von Pfingsten nicht: „Tut Busse von euren Sünden." Es war: „Jesus ist auferstanden!" Das ist der Anfang der Botschaft. Nur danach, als sie gesagt haben: „Was sollen wir tun?" hat er geantwortet: „Tut Busse, jeder von euch lasse sich taufen."
Die erste Botschaft ist, vom lebendigen und auferstandenen Jesus zu zeugen. Wenn du zu diesen Sündern wie Zachäus von einem lebendigen und auferstanden Jesus sprichst und sagst, wer er ist, dann wird es viele geben, die Lust haben, ihn zu sehen, welche rennen werden, um sich unter den Baum zu stellen, an den Ort, wo Jesus vorbeigeht. Und dort wird Jesus anhalten. Er wird ihnen sagen: „Komm, ich will in dein Haus einkehren." Das hat er Zachäus gesagt.
„Als nun Jesus an die Stelle kam, blickte er in die Höhe und rief ihm zu..." Er sagte ihm zuerst nicht: "Zachäus, der Herr zeigt mir, dass du ein großer Sünder bist vor dem Herrn, tue Busse, sonst werde ich nicht in dein Haus einkehren können." Jesus hat nicht so gesprochen. Wenn er so gesprochen hätte, wäre Zachäus vielleicht zurück nach Hause gegangen, beschämt, dass er so öffentlich angeprangert wurde. Er hätte seine Türe geschlossen und man hätte ihn nicht mehr gesehen. Jesus sagt ihm ein einfaches Wort: „Steige schnell herunter; denn ich muss heute in deinem Hause einkehren." Der Ruf des Herrn war groß. Stellt euch mal vor, Zachäus will diesen Mann sehen, von dem alle reden, er steigt hinauf und Jesus sagt ihm: Aber, ich will bei dir wohnen! Die religiösen Juden hätten keinen Finger bewegt oder hätten einem Sünder wie Zachäus nie den kleinsten Gefallen gemacht, sei es um zu essen, zu sprechen oder die Hand zu schütteln. Sie hätten ihm ins Gesicht gespuckt: der Chef der Zöllner! Geschweige denn zu ihm nach Hause zu gehen! Was für eine Blasphemie! Jesus ist nicht verwirrt. Er kennt ihre Herzen, er wusste, dass dieser Mann ihn sehen wollte und sagt ihm: "Ich muss heute in deinem Hause einkehren". Dort hat er ihn berührt. "Da stieg er schnell herab und nahm ihn mit Freuden bei sich auf."
Keine Verdammnis im Herzen von Jesus. Diese Liebe von Jesus für Zachäus hat Zachäus zu einer vollkommenen Busse gebracht.
Schaut die Fortsetzung an: "Und alle, die es sahen, murrten laut und sagten: Bei einem sündigen Manne ist er eingekehrt, um bei ihm zu herbergen." Hier seht ihr die Pharisäer. So wirst du die meiste Zeit behandelt werden, wenn du zu einer Prostituierten oder einem grossen Sünder sprichst, ohne dass du sofort mit dem Finger auf ihn zeigst.
"Zachäus aber trat zum Herrn und sagte: Siehe, Herr, die Hälfte meines Vermögens will ich den Armen geben."
Sein Glaube ging soweit. Das war es für ihn, der Preis: "Herr, ich will etwas für dich tun, ich gebe den Armen die Hälfte!" Es ist sicher, dass ihm noch nicht wenig übrigblieb. Aber seid ihr euch das bewusst, so etwas zu tun! Er muss sehr reich gewesen sein, ein Steuereinnehmer, er war bestimmt Multimillionär. Kennt ihr viele Multimillionäre, welche sich sofort, als sie Jesus trafen, entschlossen, die Hälfte ihres Vermögens den Armen zu geben? Dazu sagt er: "Und wenn (das wenn ist ein wenig zuviel, er wusste es!) ich jemand in etwas übervorteilt habe, will ich es ihm vierfach ersetzen." Jesus sagt ihm: "Da sagte Jesus zu ihm: Heute ist diesem Hause Heil widerfahren, weil ja auch er ein Sohn Abrahams ist. Denn der Menschensohn ist gekommen, das Verlorene zu suchen und zu retten."
Hier gibt es einen Punkt, den ich betonen möchte, das ist die Zurückerstattung dessen, was man gestohlen hat, die Zurückerstattung dessen, was man ungerechterweise genommen oder behalten hat. Damit du mit dem Heiligen Geist erfüllt wirst, damit du wirklich eine vollkommene Erhörung hast, damit du die Kraft des Heiligen Geistes, welche auf dir ist, haben mögest. Zachäus hat es verstanden. Von allem Anfang an hat er gesagt: "Wenn ich genommen, oder wenn ich jemandem Unrecht getan habe." Er wusste es sehr gut, zur Zeit als Steuereinnehmer, dass er vielen Personen Unrecht getan hatte. Er hatte sich die Taschen gefüllt. Das bedeutet, dass Zachäus seine Kontobücher wieder hervorholen musste. Er hat gesagt: Ich habe dem Herrn ein Versprechen gemacht: wenn ich jemandem Unrecht getan habe." Er muss in seinem Kontobuch Leute gefunden haben, denen er Unrecht getan hatte! Er hat gesagt: "Gut, ich werde sehen. Diesem hier habe ich tausend Franken genommen, ich werde ihm viertausend zurückgeben." Das bedeutet nicht, dass wir diesem Beispiel folgen müssen. Er hatte beschlossen, das Vierfache zurückzugeben. Im Gesetz heißt es: Du wirst das, was du genommen hast, mit Zinsen zurückgeben. Der Zins entsprach der üblichen Praxis jener Zeit.
Ich weiß, dass der Herr sofort, als ich mich bekehrte, in den folgenden Tagen und Wochen den Finger auf etwas gelegt hat, das ich jemandem schuldete. Als wir in den Vereinigten Staaten waren, hatten wir zwei oder drei Jahre vor meiner Bekehrung einen Mietvertrag für eine Villa mit einem Mann gemacht, der Universitätsprofessor war, der nach Frankreich ging und der mir sein Haus während eines Jahres überließ. Ich hatte einen Mietvertrag für volle 12 Monate abgeschlossen. Ich hatte die Möglichkeit gehabt, das Haus in unserem elften Monat zu verlassen, ich ließ ihm also das Haus leer zurück während eines Monats. Wir hatten nicht viel Geld, wir waren dort Studenten, und ich fragte ihn: "Da wir früher abreisen, könnten sie es akzeptieren, dass wir für den letzten Monat die Miete nicht mehr zu bezahlen brauchen?" Er aber, der ein geiziger und harter Mann war, sagte: "Nein, sie haben mit mir einen Mietvertrag für 12 Monate abgeschlossen, sie werden die 12 Monate bezahlen." Letztendlich war das richtig, wir hatten den Vertrag unterschrieben. Er akzeptierte es also nicht. Aber ich war wirklich in meinem Herzen verletzt und sagte mir: "Wie! Dieser Geizhals, dieser Stinkreiche da, zudem, von einem armen kleinen Studenten wir mir das zu verlangen, da ich ihn doch um Gnade bat, also, das soll er nicht haben, seinen Monat." Und ich bin von den Vereinigten Staaten abgereist, ohne ihm den letzten Monat zu bezahlen. In meinem Herzen war ich sehr zufrieden mit der krummen Tour, die ich ihm gemacht hatte. "So ist das, also, der wird schon sehen!" Als ich mich bekehrte, war eines der ersten Dinge, die der Herr mir sagte, das: "Und deine Miete? Und deine Miete?" Also sagte ich: "Herr, vergib mir." Ich nahm meine schönste Feder und schrieb ihm: "Ich bitte sie um Vergebung, ich habe mich in der Zwischenzeit bekehrt." Er war Jude, der erwähnte Herr. Ich habe von Jesus gezeugt. Ich habe gesagt: "Also, ich habe mich bekehrt und der Herr hat zu mir gesprochen. Ich zahle ihnen die Summe, die ich ihnen seit einem Jahr schulde mit 10% Zinsen.". Ich habe die Summe geschickt und er hat sie einkassiert. Er hat mir einen Brief geschrieben (er war schon berührt) und sagte: "Danke, ja, das hat mich berührt, wir waren berührt."
In der Zwischenzeit war meine eigene Tochter gestorben. All das passierte, nachdem ich mich bekehrte hatte und nachdem ich tief bearbeitet wurde. Sie ist nicht gestorben, weil ich meine Miete nicht bezahlt hatte. Sie ist wegen Sünden gestorben, die ich in mein Leben ließ und dem Fluch, der in unserer Familie wirkte. Die Tatsache, dass sie starb, hatte mein Herz tief berührt, damit ich mich wirklich ganz dem Herrn übergab und dass ich ihm sagte: "Herr, ich habe verstanden, dass das Leben auf dieser Erde kein anderes Interesse, kein anderes Ziel hat, als ganz dir zu dienen und ganz mit deinem Geist gefüllt zu sein. Es gibt nur das, was mich interessiert. Was kann ich von diesem Leben bekommen? Was kann ich schon von diesem Leben bekommen wie Geld, Macht, Einfluss, Erfolg, wenn ich dir nicht 100% meines Lebens gegeben habe?" Also, ich gebe mich dir ganz hin." Ich habe ihm alles zurückbezahlt.
Ich möchte euch sagen, alle, die mich hören, sei es, in diesem Artikel, sei es auf Kassette, ihr müsst das unbedingt vor dem Herrn in Ordnung bringen. Wenn ihr jemanden geschädigt habt, wenn wir etwas genommen oder gestohlen haben, sei es Geld, ein Objekt, ein Bleistift, ein Füllfederhalter, was auch immer, bringt das vor dem Herrn in Ordnung. Geht vor ihn mit einem Papierblatt und einem Bleistift und sagt: "Herr, du wirst mir zeigen, was ich tun muss."
Ich habe heute erneut ein interessantes Zeugnis gelesen, da war ein Christ, der seit 7 Jahren Diabetes hatte, welcher immer schlimmer wurde. Er ist einen Diener Gottes besuchen gegangen, um für seine Heilung zu beten. Im Augenblick, als er zu beten begann, hatte der Diener Gottes ständig eine Zahl im Geist: "5000 Dollar, 5000 Dollar, 5000. Es klang in seine Kopf wieder, er musste anhalten und hat ihm gesagt: "Aber, was passiert mit den 5000 Dollar? Sie haben etwas mit 5000 Dollar gemacht? Sie haben 5000 Dollar gestohlen?" Der andere sagte: "Ja, ich muss bekennen, dass, als mein Bruder gestorben ist, habe ich vom Erbe meiner Schwägerin 5000 Dollar genommen, ohne dass sie es wusste." So hat er geantwortet: "Also, das ist es!".
Wisst ihr, viele Probleme kommen aus Fragen des Erbes zwischen Brüdern und Schwestern! Es war ihm gelungen, im Vorbeigehen 5000 Dollar zu nehmen. Also sagte ihm der Pastor: "Gut, das ist es, mein Bruder. Du kannst nicht hoffen, geheilt zu werden, solange du das nicht zurückgezahlt hast, da der Herr gerade dabei ist, es dir zu zeigen." Er sagte ihm: "Hast du diese Summe auf deinem Bankkonto?" Der andere antwortete: "Ja." "Also, hebe es ab, mach sofort einen Check, mit Zinsen, seit 7 Jahren." Man muss auch die Zinsen hinsetzen. Er hat den Check geschrieben. Er hat ihn gebeten, ihn sofort auf die Post zu bringen, vor dem Beten. Er hat ihn auf die Post gebracht. Er ist zurückgekommen. Sie haben gebetet. Er war sofort von seinem Diabetes geheilt. Sofort!
Wenn du arm wie Hiob bist und du nichts zurückzahlen kannst, kannst du immer die Person kontaktieren, ihr deine Sünde bekennen und ihr sagen: "Ich werde alles zurückzahlen, wenn ich kann. Jetzt, gewährt mir Gnade, für den Augenblick kann ich nicht. Aber ich habe es versprochen und ich bitte um Vergebung.". Seid mutige Männer und Frauen! Findet die Personen, die ihr geschädigt habt und wenn es möglich ist, behebt den Schaden, macht es sofort. Wenn ihr es auf der Bank habt, dann zahlt zurück, was ihr gestohlen oder genommen habt, macht es sofort. Und die Macht Gottes wird auf euch ruhen. Die Autorität des Herrn wird auf euer Leben kommen. Die Erhörung wird sofort kommen, weil Gott solche Dinge nicht durchgehen lässt.
Man kann nicht sagen: Herr, da ich jetzt eine neue Schöpfung bin, sind alle alten Dinge vorbei, in dem Sinne, dass alle alten Schulden, welche ich in der Vergangenheit eingegangen bin, aufgehoben sind. Also Herr, alle Bankdarlehen, die ich vor meiner Bekehrung gemacht habe, sind jetzt beendet, sie können weggehen, alle alten Dinge sind jetzt vorbei, wir sprechen nicht mehr davon.
Das geht nicht vor dem Herrn. Im Gegenteil, er wird dich darauf hinweisen, die Verpflichtungen, die du vor dem Herrn eingegangen bist, peinlich genau zu beachten. Ich sage es, weil ich sicher bin, dass es für einige ein gewichtiger Stein des Anstoßes in der Erhörung ihrer Gebete ist. Der Herr wird dir helfen. Wenn du die Hilfe des Herrn brauchst, in welcher Form auch immer: finanziell oder anders, oder die Kraft des Geistes, oder der Mut, den es braucht, um es zu bekennen, der Herr wird dir alles geben. Aber du musst das alles bis ins kleinste Detail regeln, mit allen deinen Möglichkeiten. Es gibt Dinge, die unmöglich zu machen sind. Damit will ich sagen, wenn die Person gestorben ist oder wenn man nicht mehr weiß, wo sie ist, man hat sie vollkommen aus den Augen verloren, man kann alle vorstellbaren Nachforschungen anstellen, aber sie ist in die Natur verschwunden. Sogar in dieser Situation kann der Herr zeigen, dass es Dinge zu tun gibt. Glaub nicht, weil du dich bekehrt hast, weil du den Herrn angenommen hast, dass du davon befreit wirst, das, was du gestohlen hast, zurückzuerstattten. Das ist ein fundamentaler Aspekt der Hingabe.
Und ich betone heute Abend diese zwei Punkte: Die Vergebung allen gegenüber, die mir weh getan haben und die Rückerstattung dessen, was gestohlen oder genommen wurde in allem, was ich in meiner Vergangenheit leben konnte. Das ist sehr wichtig für die Erhörung. Es genügt nicht, den Herrn um Vergebung zu bitten, man muss auch zurückerstatten. Zachäus hatte es durch die Wirkung des Heiligen Geistes verstanden, weil wenn der Heilige Geist spricht, öffnen sich die Herzen. Zachäus hat sein Herz dem Herrn geöffnet und sofort, ohne dass der Herr etwas sagen musste, hat der Heilige Geist, der in ihm war, gesagt: "Also, hier, was du machen wirst, du wirst es zurückgeben." Und Zachäus hat hinzugefügt, weil er ein kolossales Vermögen hatte. Er hat gesagt: "Gut, ich werde viermal mehr zurückerstatten." Halleluja!
"Denn der Sohn des Menschen ist gekommen, um zu suchen und zu retten, die verloren waren." Also, der du jetzt dieses Leben der Hingabe akzeptierst hast, du hast akzeptiert, dein Leben vor dem Herrn in Ordnung zu bringen. Und es ist wichtig, unser Leben in Ordnung zu bringen! Der Apostel Johannes sagt: "Dein Herz möge dich nicht anklagen." Du bist in Frieden mit Gott, wenn du Gott wirklich gebeten hast, dein Herz zu erforschen, indem du sagst: "Herr, zeige mir, wenn ich noch Hass irgendjemandem gegenüber habe, wenn es noch Dinge gibt, welche ist nicht zurückerstattet habe, wenn ich noch entsetzliche Dinge besitze, ein Gräuel in meinem Haus." Wisst ihr, ein Objekt des Gräuels im Haus muss nicht unbedingt eine Buddha-Statue oder eine Statue der Jungfrau sein. Das kann ein Möbelstück sein, das du gestohlen hast, ein Objekt, ein seltenes Buch oder sonst etwas, ein Krimskrams, den du von jemandem gestohlen hast und der wie ein Gräuel in deinem Haus ist und verhindert, dass der Segen in deinem Leben zum Ausdruck gebracht wird. Wenn das nicht geregelt ist, wird die Erhörung nie zu dir kommen. Man muss zurückgeben, bekennen, diese Dinge zurückgeben und den betreffenden Leuten gegenüber bekennen, was du gemacht hast. Man muss unbedingt den Mut haben, es zu tun. Und ich betone es, weil ich in meinem Herzen fühle, dass es Personen gibt, die diese Dinge hören müssen, damit sie ihr Leben vor Gott in Ordnung bringen können. Es ist nicht so, dass Gott ihnen seinen Segen vorenthalten will. Wenn man das Herz Gottes kennt, weiß man, dass Gott unbedingt seinen Segen, den er für uns bereitgestellt hat, auf uns im Überfluss herabkommen lassen will. Er sagt in 5. Moses 28: "Wenn du meine Gesetzte und Gebote beachtest, werde ich dem Segen gebieten, auf dich zu kommen." Er wird dem Segen gebieten, auf uns zu kommen wie eine Welle, die auf dich fallen wird, du musst nicht mal mehr hinterherlaufen, er ist es, der hinter dir her kommt. Amen? Halleluja!
Also, wenn du willst, dass der Heilige Geist dich ergreife, der du dich ihm übergeben hast, um dich in einen mächtigen Dienst zu führen, wisse, dass der Herr dich braucht. Der Herr braucht mächtige Arbeiter in seiner Ernte. Arbeiter, die alles dem Herrn hingegeben haben, Arbeiter, die alles in ihrem Leben vor Gott in Ordnung gebracht haben, in dem Masse wie Gott ihnen Licht gegeben hat. Gott wird uns nach und nach Dinge zeigen, die wir in Ordnung bringen müssen. Wenn du dich vor ihn stellst und sagst: "Herr, du zeigst mir diese Dinge, mit deiner Hilfe, werde ich sie in Ordnung bringen." Sei nicht beunruhigt, sei nicht beunruhigt! Wenn du nichts hast, um zurückzuerstatten, dann wirst du die Personen suchen gehen und sie werden dir die Schulden ersetzen oder Gott wird dich mit dem Nötigen versorgen, um zu bezahlen. Du wirst die Lösung des Herrn haben. Das wird eine Folge von Wundern sein, die sich vor dir ereignen werden. Glaubst du es? Halleluja! Amen! Also, gebe dich dem Herrn hin, Geliebter, zu 100%. Mach es und du wirst es nie bereuen. Du wirst den Herrn verherrlichen, du wirst Gefangene befreit werden sehen und du wirst Kranke geheilt werden sehen. Du wirst viele gebrochene Herzen wiederhergestellt sehen, weil Gott sich dir bedienen wird, um ein Werkzeug seines Mitgefühls, seiner Gnade und seiner Macht in seinen Händen zu sein. Du wirst mehr und mehr mächtige Wunder in deinem Leben sehen, weil du akzeptiert hast, den Herrn zu deinem Allen zu machen und weil du ihm alles gegeben hast. Amen! Halleluja!
"Mein Vater, ich bitte dich, dass du das Opfer unseres ganzen Lebens annimmst, Geist, Seele und Leib. Herr, wenn wir sie dir geben, wenn wir dir unser ganzes Leben geben, dann ist es für immer, Herr, ohne Hoffnung noch Wunsch, darauf zurückzukommen. Ich bitte dich, dass du aus uns allen mächtige Arbeiter in deiner Ernte machst. Es gibt noch so viele Seelen zu retten, Herr, so viele Christen zu stärken, so viele Leiber zu heilen, so viele Besessene, die befreit werden müssen, Herr, wir bitten dich, mit Macht zu handeln in unseren Leben, um Licht zu machen, um uns zu zeigen, um den Finger auf die Dinge zu zeigen, die du in Ordnung bringen möchtest, Herr, wir wollen dir sagen können, heute Abend, dass, was auch immer der Preis sein möge, den du verlangst, Herr, so wollen wir ihn bezahlen. Was auch immer die Opfer sein mögen, die du von uns verlangst, Herr, wir wollen sie geben. Denn dein Joch ist leicht, deine Last ist milde. Du bist milde und demütig von Herzen, Herr, und du bist mit uns. In diesem Kampf, wollen wir gereinigt wie Gold hervorgehen. Wir wollen aus dieser Wüste rausgehen, Herr, bekleidet mit der Macht deines Geistes. Wenn wir die kurze Zeit anschauen, die der Dienst von Jesus gedauert hat, Vater, dreieinhalb Jahre! Aber welche Macht, welche Herrlichkeit! Und du zeigst uns, dass du willst, dass wir wie Jesus seien auf dieser Erde. Dass wir im Maß seines vollkommenen Wuchses seien, um deine Werke zu tun und noch andere, viel mächtigere, Herr, das ist es, was ich von meiner Seite her will, das ist es, was ich für alle diejenigen bitte, welche es möchten. Herr, mach aus uns mächtige Arbeiter. Mach dein Werk, erforsche uns, erfülle uns, bekleidet mit dem Mantel der Kraft, Herr. Verherrliche dich in unseren Leben, damit Seelen gerettet werden, damit Kranke geheilt werden, damit dein Name verherrlicht werde. Im Namen Jesus, mein Vater. Amen."